Flip journals to open access

“The Dutch government, which took over the six-month rotating presidency of the European Union council of ministers this month, has declared furthering OA to be one of its top priorities.”

Open Access kann auf vielen Wegen erreicht werden, grün, gold, ….

Über die Jahre sind eine ganze Reihe von Zeitschriften auf der Basis des Open Access-Geschäftsmodells (gold) neu gegründet worden. Viele haben sich im Reputationssystem der Wissenschaft gut etabliert.
Die Artikel sind sofort für alle Interessenten zugänglich, die Rechte bleiben bei den Autoren, die offene Nachnutzung ist geregelt (CC-by).

Fast jeder Subskriptionsverlag bietet inzwischen das sogenannte hybride Modell an: Freikauf eines einzelnen Artikels in einer sonst ‘geschlossenen’ Zeitschrift. Dieses Modell ist nicht zu empfehlen und wird deshalb beispielsweise am GFZ nicht unterstützt.

Inzwischen sind aber durchaus eine Reihe von ehemaligen Subskriptionszeitschriften komplett zum Open Access-Geschäftsmodell gewechselt. Ein breites Übergehen des wissenschaftlichen Zeitschriftenwesens zum Open Access-Geschäftsmodell wird die Herausforderung für die nächsten Jahre sein.

Die Niederlande haben für ihre aktuelle Übernahme der Ratspräsidentschaft der EU u.a. die Förderung von Open Access als wesentliches Ziel definiert. Aus diesem Anlaß beschreibt Nature in einem aktuellen Artikel den Diskussionsstand zu neuartigen Vertragsabschlüssen zu Zeitschriften zwischen Bibliothekskonsortien und Verlagen, die mit der Verknüpfung von Open Access und Subskription einen neuen Weg gehen.
Dutch lead European push to flip journals to open access : Academic consortia urge faster changes in scholarly publishing. (Nature, Januar 2016, http://doi.org/10.1038/529013a).

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