Management von Forschungsdaten – neue Anforderungen der DFG an Antragsteller

Am GFZ starten jedes Jahr eine Vielzahl neuer Projekte. Insbesondere bei Projekten, bei denen die Notwendigkeit eines organisierten Datenmanagements nicht schon auf Grund der großen Datenmengen offensichtlich ist, wird nur selten ein systematisches Datenmanagement betrieben.

Mit ihrem neuen “Leitfaden für Antragsteller” hat die DFG klar gemacht, dass sie es jetzt ernst meint mit den Daten. In Abschnitt 3.7 eines Antrags auf Fördermittel müssen die Antragsteller jetzt einen Datenmanagementplan vorlegen. Die National Science Foundation hat bereits angekündigt, dass auch sie von Antragstellern einen Datenmanagementplan erwarten wird. Zunehmend verlangen auch die Herausgeber von Fachzeitschriften (z.B. Nature Geoscience), dass Daten, die Grundlage der jeweiligen Veröffentlichung sind, nach Möglichkeit auch zugänglich gemacht werden müssen. Die Herausgeber von Nature Geoscience, und auch die von anderen Fachzeitschriften, sehen den Zugang zu Daten als wichtigen Bestandteil einer guten wissenschaftlichen Praxis.

Das GFZ bereitet sich auf diese neuen Rahmenbedingungen vor, indem Empfehlungen für den Umgang mit Forschungsdaten vorbereitet werden. Es soll jedoch nicht nur wohlklingender Text produziert werden, sondern auch mit dem Aufbau einer gemeinsamen Infrastruktur für projektspezifische Datenmanagementsysteme begonnen werden. Für Antragstellern sollen “Blaupausen” für Datenmanagementpläne vorbereitet werden.

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