Article-based publishing

“For centuries, academic articles have been published in journals, issue by issue. While this practice has ensured organized citation information, it has also created boundaries for the timing of each published article.”

Elsevier hat kürzlich “Article-Based Publishing” angekündigt. Was heißt das? Alle kennen das Ärgernis der langen Zeitspanne zwischen Abschluss der Peer Review und dem Erscheinen des Artikels in der Zeitschrift. Als Reaktion waren in den letzten Jahren viele Verlage zunehmend dazu übergegangen, akzeptierte Artikel zeitnah etwa als “Article in press (Elsevier)” oder “Online first (Springer)” auf den Verlagsservern anzubieten. Es  entstand dabei zunehmend das Problem, dass diese Vorab-Artikel nicht korrekt zitiert werden konnten, da Angaben zu Erscheinungsjahr,  Volume und entsprechende Seitenzahlen erst mit der nach langen Monaten folgenden Printausgabe verfügbar waren.

“Article-Based Publishing is the assigning of final citation data on an article-by-article basis, decoupled from the compilation of the journal issue itself.”

<http://www.elsevier.com/wps/find/authored_newsitem.cws_home/companynews05_01704>

Das einzelne Zeitschriftenheft wird also auch bei traditionellen Verlagen zunehmend nur noch zum virtuellen Bezugsrahmen.

In  Open Access-Zeitschriften, die ja per se als elektronische Zeitschriften konzipiert sind, etwa bei Copernicus Publications, hat sich das Problem so nie gestellt.

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