Der Wettbewerb: Science und Nature

Self-fulfilling prophecy? Der feste Blick auf Nature und Science in der Wissenschaft ist notorisch. Argument dabei sind häufig die sagenhaften Impaktfaktoren dieser Zeitschriften.

Wobei dieser Journal Impact Factor sich immer auf die gesamte Zeitschrift bezieht und Indikator für die „relative Bedeutung“ innerhalb eines Fachgebiets ist, ein Vergleich über verschiedene Fachgebiete ist nicht sinnvoll. Entsprechend lassen sich Impaktfaktoren von Science, Nature und Konsorten letztlich nicht zu Impactraten von Fachzeitschriften in Relation setzen. Und: der Impaktfaktor einer Zeitschrift sagt nichts über die Qualität/Zitathäufigkeit des einzelnen Artikels in dieser Zeitschrift aus.

Werkzeug für die Zitatanalyse ist der Web of Science (Science Citation Index) der Firma Thomson-Reuters (der inzwischen von Scopus, betrieben von Elsevier, Konkurrenz bekommen hat).
Thomson-Reuters bewirbt sein Instrument mit verschiedenen Auswertungen.

If one were forced to name the winner between the two journals in this photo finish race, considering the ranks each earned, it’s Nature “by a nose.”


In einer entsprechenden aktuellen Veröffentlichung werden Science und Nature verglichen. Letztlich zeigt sich, dass – bezogen auf den Impakt – kein gravierender Unterschied zwischen beiden Produkten besteht.

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