Fragebogen: Wissenschaftsfreundliches Urheberrecht?!

Befragung zu den Erwartungen der in Bildung und Wissenschaft Tätigen zu ihren Anforderungen an das UrhG
Das Aktionsbündnis “Urheberrecht für für Bildung und Wissenschaft” nimmt noch bis 20.8.2011 Antworten auf seinen Fragebogen entgegen, der die Haltung von Wissenschaftlern zu Schrankenregelungen des Urheberrechts und zur Forderung nach einem Zweitverwertungsrecht für Wissenschaftler eruieren soll.

Nehmen Sie teil!

Die Fragen sind auf der Basis der Rechtstexte formuliert, so erschliesst sich oft nicht sofort, was gemeint ist. Beispielsweise wird eine der Fragen mit dieser Formulierung eingeleitet:

Nach UrhG § 53a dürfen öffentlich finanzierte Bibliotheken elektronische Dokumente als grafische (nicht textverarbeitungsfähige) Datei „zur Veranschaulichung des Unterrichts oder für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung“ für „nicht gewerbliche Zwecke“ gegen Vergütung bereitstellen, aber nur dann, wenn kommerzielle Anbieter auf den Informationsmärkten solche Dienste nicht selber zu „angemessenen Bedingungen“ anbieten. Wenn diese das tun, dürfen Bibliotheken nur analoge (Papier-)Kopien versenden.

Aufgrund dieser Regelung darf die Bibliothek in vielen Fällen im Rahmen der Dokumentlieferung nur Papierkopien oder Faxe zur Verfügung stellen, mit den entsprechenden Folgen bei der Lesbarkeit von Abbildungen und Grafiken.

Für Rückfragen steht die Bibliothek natürlich gern zur Verfügung!

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