Rankings im Wissenschaftssystem

Frisch veröffentlicht
Auf Grundlage einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema: „Rankings im Wissenschaftssystem – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ am 17. März 2011 hat die Planungsgruppe des ‚Netzwerk Exzellenz an deutschen Hochschulen’ folgende Thesen entwickelt, die dieser Veröffentlichung vorangestellt sind:

– Rankings bilden Realität vereinfacht ab und schaffen eine eigene Realität.
– Rankings entfalten erhebliche Steuerungswirkungen.
– Mit Rankingergebnissen muss sehr sorgfältig und verantwortungsvoll umgegangen werden.
– Der Gefahr der Instrumentalisierung von Rankings muss begegnet werden.
– An der Verbesserung von Rankingverfahren muss intensiv gearbeitet werden.
– Unterschiedliche Bedarfe, Ziele und Adressaten erfordern unterschiedliche Rankings.
– Rankings sollten auf mehreren Indikatoren und fachspezifischen Verfahren beruhen.
– Der Indikator Drittmittel gibt wichtige Hinweise, darf aber nicht überbewertet werden.
– Drittmittel dürfen die Grundfinanzierung der Hochschulen ergänzen, nicht ersetzen.
– Ein europäisches Ranking muss der Diversität und Profilbildung der Hochschulen gerecht werden.

Da in vielen Rankings die Kennzahl “Publikation” eine wichtige Rolle spielt, sei an dieser Stelle auf diese Veröffentlichung hingewiesen.

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