Symposium Forschungsdaten-Infrastrukturen, 22. Januar 2013, Postdam

Gemeinsam organisiert von den DFG-Projekten Radieschen, re3data.org, KomFor, EWIG und BoKeLa.

22. Januar 2013, 9:30 – 17:00 Uhr
am GFZ in Potsdam

Die Flut an digitalen Daten, die z.B. bei Untersuchungen in den Sozialwissenschaften oder bei Satellitenmissionen in den Naturwissenschaften entstehen, wächst rasant. Die dauerhafte Speicherung dieser Daten für zukünftige Generationen von Forscherinnen und Forschern stellt das gesamte Wissenschaftssystem vor Herausforderungen. Jüngst hat die EU-Kommission Empfehlungen an ihre Mitgliedsstaaten zur dauerhaften Zugänglichkeit von Forschungsdaten verabschiedet. Doch noch sind viele Fragen ungelöst. So müssen Aspekte der Finanzierung, Organisation und Technologie der zu schaffenden Forschungsdaten-Infrastrukturen sowie deren rechtliche und politische Rahmenbedingungen geklärt werden.

Diese Themenfelder werden in einem gemeinsam organisierten Symposium der DFG-Projekte Radieschen, re3data.org, KomFor, EWIG und BoKeLa diskutiert. Im Hauptprogramm  des Symposiums werden, mit dem Datenlebenszyklus als Leitlinie, die jeweiligen Herausforderungen und neuesten Erkenntnisse durch Vorträge und daran anschließende Diskussionen erörtert. In begleitenden Workshops werden zentrale Themenfelder von Expertinnen und Experten bearbeitet und deren Ergebnisse anschließend dem Publikum als Poster-Präsentation vorgestellt.

Das Symposium versammelt die Experten-Community zu Forschungsdaten aus dem deutsch-sprachigen Raum. Kern der Veranstaltung sind die Vorträge der Experten zu  Forschungsdaten-Infrastrukturen, sowie die Präsentation der Ergebnisse der laufenden Forschungsprojekte.  Das Symposium dient als Plattform zum Gedankenaustausch und zum Netzwerken innerhalb der Forschungsdaten-Infrastrukturen Community.
Das Symposium adressiert eine Vielfalt von Themen. Ziel ist es, die Diskussion über diese Themen und über die in den Workshops erarbeiteten Thesen zwischen allen Teilnehmern des Symposiums im Rahmen des Foyergesprächs zu fördern.

Weitere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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